Behandelbare Erkrankungen

Mikroinvasive Schmerztherapie

Gelenkschmerzen und Entzündungen

Organerhaltende Mikroinvasive Therapie

Gutartige Erkrankungen

Interventionelle Onkologie

Unterstützende Behandlungen bei Krebs

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Wir sind Pioniere in der Behandlung von Gelenkembolisationen.

Häufige Fragen

Die Kosten für die Behandlung werden von der Krankenkasse fast vollständig übernommen, mit Ausnahme der Kosten für das Medikament „Hyaluronsäure“ und die Vorbereitung der PRP (Plättchenreiches Plasma). Patienten müssen diese Kosten in der Regel selbst tragen, da sie als Zusatzleistungen gelten. Dennoch kann die Therapie eine lohnenswerte Investition in die Gesundheit sein, da sie effektive Ergebnisse bei der Behandlung bestimmter Erkrankungen und Verletzungen liefert.

Diese Therapie ist geeignet um den Einsatz einer Prothese hinauszuzögern oder hartnäckige, nicht mehr therapiebare Gelenkschmerzen oder Schmerzen am Sehnenansatz zu behandeln. Die Indikation zur Therapie wird nach einem persönlichen Gespräch gestellt.

Die Forschung hat gezeigt, dass chronische Entzündungen die Bildung von abnormalen Mikrogefässen und Nerven nach sich ziehen, die Schmerzen verursachen. Wir wollen mit dem Verschluss dieser Gefässe die Sauerstoffversorgung der Nerven unterbinden, damit diese krankhaften Nerven absterben und sich zurückbilden.

Der Schmerztherapeut, die Schmerztherapeutin wird Sie beraten, wann eine Kryoneurolyse sinnvoll ist.

Mikroinvasive Behandlungen sind schonende Eingriffe zur Schmerzlinderung und zur Behandlung verschiedenen Erkrankungen. Sie finden unter örtlicher Betäubung, ohne Narkose und ohne grosse Verletzung der Haut statt. Mit Hilfe eines Angelgeräts oder Ultraschall und Bildsteuerung können wir uns im Körperinnern orientieren und gezielt eingreifen.

Gelenkschmerzen kommen häufig vor und können im leichten und mittleren Stadium gut konservativ (ohne operativen Eingriff) behandelt werden. Wenn die Schmerzen chronisch werden und keine andere Therapie eine Erleichterung bringt, eignet sich die Mikroinvasive Therapie mit Infiltrationen der Gelenke oder der schmerzhaften Regionen. Als letzte Option bevor man an einer Operation denkt kann man die Schmerzregion (meistens schmerzhaft durch eine Entzündung und Neubildung von Gefässen) embolisieren. Nach einem ausführlichen Gespräch suchen wir die geeignete Therapie. Oft kommen die Schmerzen nach einer ersten Behandlung zurück. Das Ziel ist, die Zeit zwischen den Schmerzschüben zu verlängern, damit Sie möglichst lange, schmerzfreie Phasen haben.

Bei der Kryoneurolyse (auch Kryodenervierung genannt) werden mit sehr tiefen Temperaturen (-40°C) sensible Nerven desensibilisiert. Während lokale Betäubungsmittel nur einen zeitlich kurzfristigen Erfolg zeigen, können Nervenschmerzen mit der Vereisung langfristig behandelt werden. Die Methode hat sich bei Morton Neurinomen, nach Traumata oder nach einer Operation bewährt. Häufig werden durch Behandlungen oder Unfälle Nerven geschädigt. Diese Leiten dann ein Signal weiter, das das Gehirn als Schmerz übersetzt. Mit Hilfe der Kryoneurolyse wird dieser Signalkreis unterbrochen. Im Gegensatz zur Nervenverödung mit Hitze wird der Nerv bei diesem Verfahren nicht zerstört.

Susanne Constantinescu
Spezialistin für Mikroinvasive Therapie

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