Nierenzellkarzinom (NCC)
Die Thermoablation ist eine gezielte, minimalinvasive Methode zur Behandlung von Nierentumoren, insbesondere beim lokal …
Mehr Informationen zu Nierenzellkarzinom (NCC)Die Thermoablation eignet sich besonders für früh entdeckte, lokalisierte Tumoren des nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC), wenn eine Operation nicht möglich oder nicht gewünscht ist. Auch bei bestimmten Patientinnen und Patienten mit eingeschränkter Lungenfunktion kann sie eine kurative Option darstellen. Sie lässt sich auch mit der stereotaktischen Radiotherapie (SRT) kombinieren, beispielsweise bei grossen Läsionen oder bei einem Rezidiv.
Das Verfahren erfolgt unter CT-Kontrolle. Dazu wird eine feine Sonde durch die Haut direkt in den Tumor eingeführt. Dort erzeugt sie gezielt Hitze – zum Beispiel durch Radiofrequenz oder Mikrowellen – die das Krebsgewebe zerstört, ohne die umliegenden Strukturen zu schädigen. Die Behandlung erfolgt unter Kurznarkose und mit meist nur zwei Tagen Krankenhausaufenthalt.
Besonders geeignet ist diese Methode bei solitären (einzelnen) Tumoren mit maximal drei Zentimetern Durchmesser; bei grösseren Herden kann sie als Downstaging-Verfahren (heisst der Tumor wird verkleinert) vor weiteren Behandlungen genutzt werden.
Geeignet bei:
Vorteile:
Viele Betroffene glauben, dass nur ein chirurgischer Eingriff Aussicht auf Heilung bietet. Doch die moderne Methode der Thermoablation erreicht in frühen Stadien vergleichbare Ergebnisse, ohne den Brustkorb zu eröffnen. Auch bei älteren oder vorerkrankten Patientinnen und Patienten lässt sich so eine kurative Therapie realisieren.
Nicht-kleinzelliger Lungenkrebs muss nicht zwangsläufig sofort operiert werden: Die Thermoablation bietet bei ausgewählten Patientinnen und Patienten eine schonende, aber wirkungsvolle Alternative – mit dem Ziel der vollständigen Tumorzerstörung oder als Zwischenschritt in einem weiterführenden abgestimmten Therapiekonzept.
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