Osteoidosteom
Das Osteoidosteom ist zwar gutartig, aber für viele Betroffene durch die damit einhergehenden Schmerzen eine erhebliche …
Mehr Informationen zu OsteoidosteomEin Leberhämangiom ist in den meisten Fällen ein gutartiger Befund, aber gutartig heisst nicht automatisch harmlos. Wächst die Geschwulst oder verursacht sie Beschwerden, ergibt sich oft die Frage nach einer geeigneten Behandlung. Eine offene Operation birgt Risiken und erfordert einen längeren Krankenhausaufenthalt.
Die transarterielle Chemoembolisation (TACE) bietet hier eine schonende und gezielte alternative Behandlungsmöglichkeit. Über einen dünnen Mikrokatheter, der mit einem kleinen Einstich über die Leistenarterie eingeführt wird, wird ein chemotherapeutisch wirksames Medikament direkt in die das Hämangiom versorgende Arterie eingebracht. Gleichzeitig erfolgt eine Embolisation dieser Gefässe, sodass der Tumor von seiner Blutversorgung abgeschnitten wird.
Das Ziel: Das Hämangion soll „verhungern“, schrumpfen und sich zurückbilden. Dies geschieht meist ohne Narben oder Funktionseinschränkungen der Leber. In vielen Fällen reicht eine einmalige Behandlung aus.
Geeignet bei:
Vorteile:
Viele Leberhämangiome bleiben klein und harmlos, andere wachsen im Verborgenen und verursachen diverse Beschwerden. Die Chemoembolisation ist hier nicht nur eine minimalinvasive Option, sondern oft die klügere Wahl: Gezielt, risikoarm und sehr effektiv bei symptomatischen Befunden.
Leberhämangiome sind meist harmlos, aber wenn sie Probleme machen, muss es nicht gleich ein grosser Eingriff sein. Die transarterielle Chemoembolisation (TACE) ist eine sichere und elegante Lösung, die Beschwerden lindert und eine Operation oft überflüssig macht.
Lassen Sie sich von uns beraten – gemeinsam finden wir den passenden Weg!
