Osteoidosteom
Das Osteoidosteom ist zwar gutartig, aber für viele Betroffene durch die damit einhergehenden Schmerzen eine erhebliche …
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Wenn ein gutartiger Knoten der Schilddrüse stört – sei es durch seine Grösse, Druckgefühl und/oder Hormonproduktion – muss nicht immer gleich operiert werden. Die Thermoablation bietet eine gezielte, minimalinvasive Alternative: punktuell, hochwirksam und mit Erhalt der Schilddrüse.
Bei dieser modernen Methode wird eine feine Sonde unter bildgebender Kontrolle direkt in den Knoten eingeführt. Mittels Radiofrequenz oder Mikrowellen erzeugt sie an ihrer Spitze gezielt Wärme – gerade so viel, dass das knotige Gewebe verödet, aber umliegende Bereiche geschont werden: Ohne OP, ohne Vollnarkose und ohne hässliche Narbe am Hals.
In besonderen Fällen, bei denen der zu behandelnde Knoten besonders gut durchblutet oder hormonell extrem aktiv ist, lässt sich ergänzend eine transarterielle Mikroembolisation durchführen. Dabei werden die versorgenden Gefässe minimalinvasiv durch Einspülen feinster Partikel verschlossen, um das knotig veränderte Gewebe gezielt zu schwächen und die Therapie zu unterstützen.
Lange galt die Devise: Wer einen durch Grösse oder Hormone störenden Schilddrüsenknoten hat, muss früher oder später unters Messer. Dank der Thermoablation gibt es heute eine deutlich schonendere Methode, mit der sich Knoten gezielt beseitigen lassen – ohne die restliche Schilddrüse zu schädigen. In viele Fällen bleibt dabei die normale Hormonproduktion erhalten und eine Operation ist überflüssig.
Die Thermoablation, gegebenenfalls ergänzt durch eine TAME, ist eine moderne, effektive und organerhaltende Behandlungsmöglichkeit bei Knoten in der Schilddrüse – besonders dann, wenn eine Operation vermieden werden soll. Das mikroinvasive Verfahren ist präzise, sicher und mit klar messbarem Ergebnis
Wir beraten Sie gerne individuell – damit Sie wissen, welche Optionen für Sie wirklich infrage kommen!
