Nervenentzündungen

Mikroinvasive Therapien bei schmerzhaften Nervenentzündungen

Brennende Nervenschmerzen gehören zu den unangenehmsten und hartnäckigsten Beschwerden. Was als scheinbar banale Entzündung beginnt – etwa durch Infekte, mechanischen Druck oder Stoffwechselstörungen – entwickelt sich häufig zu einem chronischen Schmerzsyndrom, das konventionell kaum beherrschbar ist.

Betroffene leiden oft über Monate und Jahre an den überaktiven Nervenbahnen und einem ständigen Reizzustand im betroffenen Areal. Viele Medikamente schlagen nicht an oder sind schlecht verträglich, häufig mit Nebenwirkungen. Das alles macht den Alltag zur Belastung.

Die transarterielle Mikroembolisation (TAME) bietet hier eine moderne, gezielte Lösung: Über einen dünnen Katheter werden die feinsten Blutgefässe verödet, die die überaktiven Schmerzrezeptoren versorgen. Zudem klingt die lokale Entzündung ab, die Nervenreizung lässt nach, und der Schmerz wird deutlich reduziert.

Der Eingriff erfolgt mikroinvasiv, ohne Hautschnitt oder Narkose. In vielen Fällen bessern sich die Beschwerden innerhalb weniger Tage – und das dauerhaft.

Das Wichtigste auf einen Blick!

  • Nervenentzündungen (Neuritiden) entstehen unter anderem durch Infektionen, Diabetes, traumatische Verletzungen oder Überlastung.
  • Typische Symptome sind brennende, stechende oder einschiessende Schmerzen entlang des betroffenen Nervs.
  • Besonders häufig betroffen sind Ischiasnerv, trigeminus und andere Nerven im Gesicht, Schulter- und Armbereich.
  • Viele Patientinnen und Patienten erleben neben Schmerzen auch Taubheit, Kribbeln oder Muskelschwäche.
  • Die Beschwerden halten oft monatelang an, selbst wenn der ursprüngliche Reiz nicht mehr vorhanden ist.
  • Medikamente wie Antidepressiva oder Antiepileptika helfen oft nur unvollständig und bringen Nebenwirkungen mit sich.
  • Infiltrationen bringen hier häufig nur kurzfristige Erleichterung.
  • Die Ursache liegt häufig in einer Überaktivierung schmerzleitender Nervenbahnen mit begleitender Mikroentzündung.
  • Die Beschwerden können den Alltag massiv beeinträchtigen und die Lebensqualität stark einschränken.
  • Eine gezielte transarterielle Mikroembolisation (TAME) kann die überreizten Schmerzfasern beruhigen – dauerhaft und ohne Operation.

Schmerzhafte Nervenentzündungen: Indikationen und Vorteile der Behandlung

Geeignet bei:

  • chronischen Schmerzen nach Nervenentzündung (Neuritis)
  • Beschwerden bei Trigeminusneuralgie, Ischialgie, Cervicobrachialgie
  • therapieresistenten Nervenschmerzen trotz Medikamenten
  • posttraumatischen oder postinfektiösen Nervenschmerzen
  • Patientinnen und Patienten, die eine Operation vermeiden möchten

Vorteile:

  • gezielte Behandlung der Ursache der Schmerzen – nicht nur der Symptome
  • keine Vollnarkose, kein Schnitt, keine Reha
  • ambulant durchführbar, schnelle Erholung und Rückkehr in den Alltag
  • auch bei älteren Patientinnen und Patienten gut verträglich
  • oft langanhaltende Schmerzreduktion bei neuropathischen Beschwerden

Nervenreizschmerz – Wenn der Nerv nicht mehr abschalten kann

Auch wenn der eigentliche Auslöser längst verschwunden ist, „feuern“ manche Nerven munter weiter – wie ein Rauchmelder, der nach dem gelöschten Brand noch tagelang piept. Die TAME schaltet diese Fehlfunktion gezielt ab – mit einem minimalen Eingriff, aber mit grosser Wirkung.

Fazit zur mikroinvasiven Therapie bei Nervenschmerzen durch Entzündungen

Wenn Nerven überreagieren, leidet der ganze Mensch körperlich wie seelisch. Die transarterielle Mikroembolisation bietet hier eine moderne, gut verträgliche Möglichkeit, chronischen Nervenschmerz an der Wurzel zu packen.

Sprechen Sie uns an – wir zeigen Ihnen, wie schonend und wirksam diese Therapie sein kann!

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Weitere behandelbare Erkrankungen

Susanne Constantinescu
Spezialistin für Mikroinvasive Therapie

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