Osteoidosteom
Das Osteoidosteom ist zwar gutartig, aber für viele Betroffene durch die damit einhergehenden Schmerzen eine erhebliche …
Mehr Informationen zu OsteoidosteomGutartige, aber schmerzhafte oder raumfordernde Knochentumoren können die Lebensqualität erheblich einschränken, selbst wenn sie medizinisch nicht als gefährlich gelten. Osteoidosteome zum Beispiel sind zwar winzig, verursachen aber oft jahrelang quälende, nächtliche Schmerzen. Auch grössere Läsionen wie Endchondrome oder Osteoblastome können Druck auf das umliegende Gewebe ausüben oder die Stabilität des Knochens gefährden.
In solchen Fällen bietet die Thermoablation eine schonende Alternative zur Operation. Mithilfe von Hitze, die durch Mikrowellen- (MWA) oder Radiofrequenzenergie (RFA) erzeugt wird, lässt sich das Tumorgewebe gezielt zerstören. Der Zugang erfolgt per Punktion unter bildgebender Kontrolle, sodass umliegende Strukturen geschont bleiben. Der Eingriff dauert meist weniger als eine Stunde und kann in vielen Fällen ambulant durchgeführt werden.
Geeignet bei:
Vorteile:
Viele Krebsherde im Knochengewebe sind nur erbsengross, aber durch die Reizung von Nervenfasern verursachen sie teils quälende Dauerschmerzen, besonders in der Nacht. Klassische Schmerzmittel helfen da oft nur unzureichend oder langfristig überhaupt nicht. Die Thermoablation beseitigt die schmerzauslösende Struktur punktgenau, und das meist dauerhaft.
Bei gutartigen, aber symptomatischen Knochentumoren bietet die Thermoablation eine effektive und schonende Alternative zur Operation. Die Behandlung ist in vielen Fällen eine bewährte Lösung und kann Betroffenen jahrelanges Leiden ersparen – ohne lange Ausfallzeiten und mit hoher Erfolgsquote.
Sie möchten wissen, ob eine Thermoablation auch in Ihrem Fall sinnvoll ist? Kontaktieren Sie uns – wir beraten Sie gerne individuell und zeigen Ihnen ihre Optionen auf!
