Osteoidosteom
Das Osteoidosteom ist zwar gutartig, aber für viele Betroffene durch die damit einhergehenden Schmerzen eine erhebliche …
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Die transarterielle Embolisation der Magenarterie (Bariatrische TAME) ist ein innovatives Verfahren, das auf die Regulation des „Hungerhormons“ Ghrelin abzielt. Der Eingriff beeinflusst nicht das Verdauungsorgan selbst, sondern wirkt an der hormonellen Wurzel des gesteigerten Appetits.
Über einen dünnen Katheter, der über einen kleinen Einstich in der Leistenregion eingeführt wird, gelangt die behandelnde Ärztin oder der Arzt zu einer bestimmten Arterie, die einen Abschnitt des Magens versorgt, den Fundus, in dem Ghrelin gebildet wird. Dort werden mikroskopisch kleine Partikel eingeschwemmt, die die lokale Durchblutung reduzieren. Dadurch sinkt die Ghrelinproduktion, und der Hungerimpuls nimmt ab.
Patientinnen und Patienten berichten von einem deutlich verringerten Appetit und erleichterter Kontrolle über das Essverhalten, besonders in den ersten Monaten nach dem Eingriff. Das Verfahren lässt sich kurz stationär durchführen.
Geeignet bei:
Vorteile:
Viele Betroffene sind erstaunt, dass sich das Hungergefühl ohne Operation beeinflussen lässt. Tatsächlich zeigen Studien, dass durch die gezielte Embolisation bestimmter Magenarterien die Produktion des „Hungerhormons“ Ghrelin reduziert werden kann. Der Effekt: Weniger Appetit und damit bessere Chancen, Gewicht zu verlieren, ohne sich dauerhaft zu quälen.
Nicht jede Gewichtsreduktion braucht gleich eine Operation. Die transarterielle Mikroembolisation (TAME) bietet eine vielversprechende Option, über den Weg der Appetitregulation einen neuen Einstieg in die Gewichtsabnahme zu schaffen. Sie ersetzt keine Änderung des Lebensstils, erleichtert sie aber spürbar.
Gerne besprechen wir mit Ihnen, ob dieses Verfahren in Ihrer individuellen Situation sinnvoll ist – diskret, ehrlich und ohne Druck!
