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Mikroinvasive Therapien bei Uterusmyomen

In unserer Praxis bieten wir eine besonders schonende, organerhaltende Behandlung an: die transarterielle Embolisation (TAME), die man in diesem Fall auch als UAE (Uterus-Arterien-Embolisation) bezeichnet. Sie hat sich seit vielen Jahren bewährt und kann bei vielen Frauen eine Operation überflüssig machen. Diese Methode ist international anerkannt und wird in den Leitlinien als gleichwertige Alternative zur Myomektomie gewertet.

Das Wichtigste auf einen Blick!

  • Myome sind gutartige Muskelknoten in der Gebärmutter; sie treten häufig auf und sind meist harmlos.
  • Etwa jede dritte Frau über 35 ist betroffen – meist ohne davon zu wissen.
  • Je nach Lage und Grösse können Uterusmyome starke Beschwerden verursachen.
  • Typische Symptome sind starke oder verlängerte Regelblutung, Druckgefühl im Unterbauch, Rückenschmerzen und häufiger Harndrang.
  • Die genaue Ursache ist unklar; vermutlich spielen Hormone bei der Entwicklung eine Rolle.
  • Myome wachsen oft während der fruchtbaren Jahre, seltener nach den Wechseljahren.
  • Die Diagnose erfolgt per Ultraschall oder MRT.
  • Nicht alle Myome müssen behandelt werden; entscheidend sind Beschwerden, Grösse und Lage.
  • Früher war in solchen Fällen eine Operation nötig; heute gibt es schonendere Alternativen, mit denen sich eine Myomektomie oder Hysterektomie vermeiden lässt.
  • Ziel der Behandlung ist es, die Beschwerden zu lindern und die Gebärmutter zu erhalten.

Uterus-Arterien-Embolisation (UAE) – gezielt, wirksam, ohne Schnitt

Über einen dünnen Katheter werden bildgesteuert winzige Partikel direkt in die feinen Blutgefässe geleitet, die den Muskelknoten mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgen. Dort blockieren sie den Blutfluss – das Myom „verhungert“, sodass es schrumpft und die Beschwerden deutlich nachlassen.

Geeignet bei:

  • Uterus myomatosus mit viele Myomknoten in der Gebärmutter, sodass eine Myomektomie nicht möglich ist
  • starken oder schmerzhaften Regelblutung durch Myome
  • Druckgefühl im Unterbauch, Blasenbeschwerden und/oder Rückenschmerzen
  • Wunsch nach Erhalt der Gebärmutter
  • Patientinnen, die eine Bluttransfusion ablehnen
  • Patientinnen, die keine Operation möchten oder diese vermeiden wollen


Vorteile:

  • Kein Bauchschnitt
  • Gebärmutter bleibt erhalten
  • Kurze Erholungszeit
  • Nachweislich langfristige Besserung der Beschwerden

Gebärmutter erhalten – eine echte Option!

Viele Frauen glauben, bei starken Myombeschwerden sei eine Operation oder gar Gebärmutterentfernung (Hysterektomie) unausweichlich. Dabei lässt sich mit der Uterus-Arterien-Embolisation (UAE) gezielt die Blutversorgung der Myome unterbrechen – das Myom schrumpft, die Beschwerden bessern sich – und die Gebärmutter bleibt erhalten.

Fazit zur mikroinvasiven Therapie bei Uterusmyomen

Myome müssen nicht immer operiert werden. Die transarterielle Embolisation mit UAE ist eine sichere, wirksame, einer OP gleichwertige und international anerkannte Alternative – besonders für Frauen, die sich eine schonende Behandlung und den Erhalt ihrer Gebärmutter trotz mehrerer Myomknoten (Uterus myomatosus) wünschen.

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Weitere behandelbare Erkrankungen

Susanne Constantinescu
Spezialistin für Mikroinvasive Therapie

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