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Mikroinvasive Therapien bei Hämorrhoiden

Die transarterielle Embolisation bietet eine innovative Behandlungsoption bei therapieresistenten Hämorrhoiden – besonders dann, wenn sich konventionelle Massnahmen als nicht ausreichend wirksam erwiesen haben, bei arteriellen Blutungen oder wenn eine Operation vermieden werden soll.

Das Wichtigste auf einen Blick!

  • Hämorrhoiden werden erst zur Krankheit, sobald sie Beschwerden verursachen. Ansonsten hat jeder Mensch diese erweiterten Gefässpolster im Enddarm, die für die Abdichtung des Anus unverzichtbar sind.
  • Beschwerden entstehen, wenn sich diese Gefässe übermässig vergrössern, entzünden oder nach aussen gestülpt sind.
  • Typische Symptome sind Jucken, Brennen, Nässen, Fremdkörpergefühl und Blutungen beim Stuhlgang.
  • Je nach Ausmass unterscheidet man vier Schweregrade, vom leichten Hervortreten bis zu einer dauerhaften Vorwölbung am After.
  • Die häufigsten Ursachen sind chronische Verstopfung, Pressen beim Stuhlgang, vorwiegend sitzende Lebensweise und genetische Veranlagung.
  • Viele Betroffene scheuen sich, einen Arzt aufzusuchen; dabei lassen sich die Beschwerden fast immer gut behandeln.
  • Hilfreich sind ballaststoffreiche Ernährung, viel Bewegung, Sitzbäder und spezielle Salben gegen Hämorrhoiden.
  • Falls das nicht genügt, kommen ambulante Verfahren wie die Ligatur mit Gummiband oder eine Verödung zum Einsatz.
  • In schweren Fällen war früher oft eine Operation nötig – heute gibt es auch schonendere Alternativen, wie die mikroinvasive Therapie.
  • Ziel ist es, die Beschwerden dauerhaft zu lindern – ohne Schmerzen, ohne Scham und ohne aufwändige Eingriffe.

Transarterielle Hämorrhoiden-Mikroembolisation (TAE) – Sanft gegen das, worüber keine gerne spricht

Bei dieser modernen Methode wird über einen dünnen Katheter gezielt die Durchblutung der hämorrhoidalen Gefässpolster reduziert. Dazu injiziert man winzige Partikel (Coils oder Leim) über die Arterien des Enddarms, um die Blutzufuhr zum überaktiven Gewebe zu drosseln.

Die Folge: Das Gewebe schwillt ab, Entzündungen und Blutungen gehen zurück – ohne Schneiden, ohne Wunden im Analbereich, ohne Krankenhausaufenthalt.

Geeignet bei:

  • Hämorrhoiden Grad II-III mit wiederkehrenden Beschwerden
  • Versagen konventioneller Therapien oder deren Ablehnung
  • Blutungen, Druckgefühl oder chronischem Nässen trotz konservativer Massnahmen
  • Patientinnen oder Patienten, die keine Bluttransfusion möchten
  • Patientinnen und Patienten mit erhöhtem OP-Risiko oder Wunsch nach diskreter, schonender Behandlung


Vorteile:

  • kein Eingriff im empfindlichen Analbereich
  • keine Nähte, keine Wunden, keine Narben
  • in der Regel kurz stationär durchführbar
  • rasche Linderung bei minimaler Belastung

Hilfe bei Hämorrhoiden, wenn klassische Massnahmen versagen

Zeigen Salben, Sitzbäder und Ligaturen keine ausreichende Wirkung, fühlen sich viele Betroffene hilflos. Die transarterielle Embolisation (TAE) bietet in solchen Fällen eine diskrete Behandlungsalternative: Ohne Operation wird gezielt die übermässige Durchblutung der Hämorrhoiden gestoppt – mit spürbarer Entlastung.

Fazit zur mikroinvasiven Therapie bei Hämorrhoiden

Die Hämorrhoiden-Embolisation ist eine diskrete, moderne Alternative zur klassischen Operation – besonders für Patientinnen und Patienten, die sich eine wirksame, aber möglichst sanfte Behandlung wünschen. Kein Schneiden in der sensiblen Region, sondern gezielte Hilfe mit neuester Technik.

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Susanne Constantinescu
Spezialistin für Mikroinvasive Therapie

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